Brandmauer, Schuldenbetrug und der ewige Selbstschutz der Politkaste: Willkommen im deutschen Demokratie-Kabarett

Wer glaubt, Deutschland werde von verantwortungsbewussten Volksvertretern regiert, sollte dringend den Blick aus dem Fenster wagen – oder besser noch: in die Kassenbücher des Bundestags. Dort findet sich aktuell ein Skandal von fast schon antiker Größe, der selbst in einer Bananenrepublik für Stirnrunzeln sorgen würde. Die Rede ist vom 500-Milliarden-Euro-Schuldenpaket, das sich die neue Regierung noch vor Amtsantritt von einem abgewählten Bundestag absegnen ließ – angeblich zur Krisenbewältigung, tatsächlich aber zum Stopfen parteipolitischer Löcher und ideologischer Wunschlisten.

500 Milliarden Gründe für kollektives Wegsehen

Untersuchungen des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) und des ifo-Instituts sind eindeutig: 85 bis 95 Prozent dieses Mammut-Schuldenberges verschwinden in dubiosen Haushaltstricksereien und parteinahen Projekten, statt da zu landen, wo es die Öffentlichkeit erwartet hatte. Ein „Schuldenbetrug“ von solch monströsem Ausmaß, dass selbst die legendäre schwarze Null auf dem Papier erblasst. Eigentlich müsste die Justiz rotieren – und zwar nicht vor Scham, sondern wegen Überstunden.

Doch was passiert? Genau: nichts. Die politische Kaste zeigt sich von ihrer besten Seite – solidarisch im Verschleiern, vereint im Aussitzen.

Die Brandmauer als Lebensversicherung der Verkommenen

Das Rezept für diese beispiellose Straflosigkeit heißt „Brandmauer“. Jenes Kooperationsverbot mit der AfD, das angeblich zum Schutz der Demokratie errichtet wurde, wirkt inzwischen wie eine Versicherungspolice für jede politische Schweinerei. Die Grünen würden ja gern gegen den Schuldenbetrug klagen – aber nur mit mindestens einem Viertel der Abgeordneten geht’s vor das Bundesverfassungsgericht. Dumm nur, dass dafür auch Stimmen der AfD nötig wären. Und mit denen will man nicht mal auf dem Flur gemeinsam aufs Klo gehen.

Das Ergebnis: Die Normenkontrollklage bleibt aus – und Union wie SPD können weiter schalten und walten, als gäbe es keine Gesetze außer dem eigenen Machterhalt.

Antidemokratischer Bremsklotz par excellence

Was als moralische Firewall verkauft wird, ist in Wahrheit ein antidemokratischer Bremsklotz erster Güte. Nicht nur werden so Skandale gedeckelt und politische Verantwortung konsequent verhindert; auch Untersuchungsausschüsse zu Corona-Exzessen oder Jens Spahns Masken-Millionengräbern wurden bereits torpediert – stets unter Berufung auf den antifaschistischen Notwehrreflex. Der Wählerwille? Ein Kollateralschaden im Kampf gegen die „falschen“ Mehrheiten.

Denn das eigentliche Ziel dieser Brandmauer ist längst nicht mehr der Schutz vor Extremismus – sondern die Bewahrung einer verrotteten Polit-Elite vor echter Kontrolle und Konsequenz.

Demokratie nach Gutsherrenart

Die Farce erreicht ihren Höhepunkt, wenn sich diese Politkaste dann auch noch als „Retterin der Demokratie“ inszeniert. In Wahrheit ist die Brandmauer ein Putsch auf Raten: Der parlamentarische Wettbewerb wird ausgeschaltet, Mehrheiten werden ignoriert, und jede Form von Kontrolle wird zur Gefahr erklärt – sofern sie nicht vom richtigen Parteibuch ausgeht.

Dass damit nicht nur massive Rechtsbrüche ungeahndet bleiben, sondern auch weitere Steuererhöhungen drohen (schließlich muss jemand den ideologischen Geldregen bezahlen), wird billigend in Kauf genommen. Wer sich wundert, warum immer mehr Bürger das Vertrauen verlieren: Hier liegt die Antwort schwarz auf weiß im Haushaltsentwurf.

Die Brandmauer schützt alles – nur nicht die Demokratie

Am Ende steht eine politische Atmosphäre, in der persönliche Verfehlungen und Regierungsskandale ausgesessen werden können – solange man sich hinter dem antifaschistischen Feigenblatt versteckt. Der letzte Konsens aller Altparteien ist längst nicht mehr irgendein politisches Ziel, sondern einzig und allein die Verhinderung echter Veränderung.

Die Brandmauer ist zur Lebensversicherung einer abgehalfterten Elite geworden, zur Generalamnestie für politischen Betrug und zur Sabotage jeder sinnvollen Kontrolle im Land. Was bleibt? Zynismus als einziger Trost – denn wer glaubt hier noch an Aufklärung oder gar Gerechtigkeit?

Vielleicht sollten wir uns beim nächsten Mal einfach direkt einen Blankoscheck ausstellen lassen – dann sparen wir uns wenigstens den Umweg über Wahlurne und Parlamentsschauspiel.

Demokratie? Ja klar – aber bitte nur unter Ausschluss echter Opposition und mit eingebautem Freifahrtschein für sämtliche Sünden der Mächtigen. Willkommen im neuen Deutschland !

schulden

Kommentare

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert